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ENERGIEZYKLEN

Der Energieverbrauch schwankt je nach Jahreszeiten, Wochentagen und Tageszeiten. Zeiten geringen Verbrauchs (Sommer, Wochenende, Nacht) wechseln mit Zyklen hohen Verbrauchs (Winter, Werktage). Die Energieerzeugung muss daher ständig an die Nachfrage angepasst werden. 

Bandenergie

Wenn der Verbrauch konstant ist, wird die Grundlast des Netzes von Atomkraftwerken und Laufwasserkraftwerken bereitgestellt. Bei diesen erfolgt die Stromerzeugung ständig und immer mit der gleichen Leistung.

Spitzenenergie

Die Spitzenenergie muss die Verbrauchsspitzen abdecken, indem kurzfristig eine grosse Menge an zusätzlichem Strom in das Netz eingespeist wird. Dies ist die Aufgabe der Speicherkraftwerke. Durch das in den Stauseen gespeicherte Wasser können sie Energie nach Bedarf liefern. Die Stromerzeugung erfolgt hier vor allem im Winter und an Werktagen, wenn die menschliche Aktivität besonders intensiv ist oder die Temperatur unter einen bestimmten Schwellenwert fällt. Der Wert der Spitzenenergie ist deutlich höher als der Wert der Bandenergie.     

Superspitzenenergie

Hierbei handelt es sich um die Bereitstellung einer Strommenge, die noch höher als die Spitzenenergie ist, für einen äusserst kurzen Zeitraum, um eine weitere Erhöhung des Verbrauchs abzudecken. Der Wert der Superspitzenenergie ist noch deutlich höher als der Wert der Spitzenenergie.    

 
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