DIALOG MIT BETEILIGTEN

Ein Projekt in der Grössenordnung von Gornerli kann nur im Austausch mit den verschiedenen Interessensgruppen realisiert werden. Aus diesem Grund findet zwischen den Projektverantwortlichen und den diversen Interessengruppen ein regelmässiger Dialog statt.

BEGLEITGRUPPE, DIALOG GORNERLI

Die Realisierung von Gornerli hat Auswirkungen auf Landschaft, Umwelt und Tourismus. Es gilt deshalb, eine sorgfältige Interessenabwägung zwischen Schutz und Nutzung des Wasserspeichers zu treffen sowie geeignete Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen zu definieren. In der Begleitgruppe Dialog Gornerli pflegen die Projektverantwortlichen dazu im Sinne eines partizipativen Vorgehens einen stetigen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern diverser Umwelt- und Landschaftsschutzorganisationen (WWF, Pro Natura, Aqua Viva, Mountain Wilderness, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz), des Schweizerischen Fischereiverbands, des Schweizer Alpen-Clubs, des Bergführerverbands von Zermatt sowie der Gemeinde Zermatt. Im Weiteren gehören dieser Begleitgruppe verschiedene kantonale Dienststellen an.

In spezifischen Arbeitsgruppen für verschiedene Bereiche (Variantenanalyse, Restwassermengen, Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen, Tourismus) sind Teilnehmende je nach Kompetenzen und Interessen vereint.

BEGLEITGRUPPE BEHÖRDEN

Der Mehrzweckspeicher Gornerli ist sowohl für die Gemeinden, den Kanton wie auch für die ganze Schweiz von grosser Bedeutung. Damit das Projekt optimal koordiniert werden kann, wurde im November 2024 eine politische Begleitgruppe ins Leben gerufen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Konzessionsgemeinden, des Kantons, des Bundes sowie der Grande Dixence SA. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Projekt koordiniert und zielorientiert voranzutreiben. Diese Gruppe ermöglicht es den involvierten Gremien, Kommissionen und Behörden, eng und effizient zusammenarbeiten, und bietet den Rahmen für einen regelmässigen Informationsaustausch.

KONZESSIONSGEMEINDEN UND KANTON

Für das Projekt Gornerli werden die bestehenden Konzessionen Grande Dixence mit Zusatzkonzessionen erweitert. Diese gelten wie die bestehenden Konzessionen, die unverändert bleiben, bis Ende 2044. Parallel zu den Zusatzkonzessionen wird mit den Konzessionsgebern, d.h. mit den 20 Konzessionsgemeinden sowie dem Kanton, auch die Restwertentschädigung bei Konzessionsende 2044 geregelt. Da die geplanten Investitionen während der verbleibenden Konzessionsdauer von knapp zehn Jahren nicht amortisiert werden können, muss die Restwertentschädigung zwischen dem heutigen Eigentümer Grande Dixence und den zukünftigen Eigentümern (Konzessionsgemeinden und Kanton) festgelegt werden. Um diese Verhandlungen zu führen, haben sich die beiden Parteien Anfang 2024 darauf geeinigt, eine entsprechende Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Im August 2025 haben sich die Konzessionsgeber entsprechend organisiert und sich im November 2025 endgültig zusammengeschlossen (Vereinigung des konzedierenden Gemeinwesens der Grande Dixence, ACC GD). Die Konzessionsgeber werden in regelmässigen Sitzungen über das Projekt und dessen Verlauf informiert.

BEVÖLKERUNG

Mit der Bevölkerung von Zermatt, die direkt vom Projekt betroffen ist, finden regelmässig Informationsveranstaltungen statt. Treffen mit der Bevölkerung wird es auch in den anderen Konzessionsgemeinden geben.
Haben auch Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen? Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an info@grande-dixence.ch.

Medien

Schreiben Sie uns an media@grande-dixence.ch

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x Tracouet – Stromkabel am Boden Aufgrund von Arbeiten an der Cleuson–Dixence-Leitung liegt im Gebiet Tracouet vorübergehend ein elektrisches Kabel auf dem Boden. Freerider: höchste Vorsicht und Signalisation unbedingt beachten. Mehr Infos